Wir stellen vor: Lukas Uitz, Jugendcoach

Seit mehreren Schuljahren unterstützt uns Lukas Uitz vom Jugendcoaching der Caritas St. Pölten. Als Jugendcoach ist er Ansprechperson für unsere Schülerinnen, wenn es um Fragen rund um Schule, Ausbildung, Beruf und persönliche Herausforderungen geht. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu finden und Jugendliche auf ihrem Weg zu begleiten – egal ob bei schulischen Schwierigkeiten, Unsicherheiten in der Berufswahl oder persönlichen Themen.

Um Lukas besser kennenzulernen, haben wir ihm ein paar Fragen gestellt:

  1. Was können wir uns unter Jugendcoaching vorstellen – und was bringt es uns Schülerinnen konkret?

    Das Jugendcoaching ist ein Beratungsangebot für alle Schüler:innen ab dem 9. Schulbesuchsjahr. Die Jugendlichen entscheiden selbst, welche Themen sie besprechen möchten. Meine Aufgabe ist es, persönliche Wünsche und Ziele mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen.

  2. Muss man ein „Problem“ haben, um zu dir kommen zu können?

    Nein, eigentlich nicht. Natürlich können auch Probleme angesprochen werden, aber in den meisten Beratungen geht es vielmehr darum, Ziele zu formulieren und Pläne zu entwickeln. Ich unterstütze dabei und gebe den Jugendlichen hilfreiche Informationen.

  3. Wie läuft ein erstes Gespräch mit dir ab?

    Ziel des Erstgesprächs ist es, sich gegenseitig kennenzulernen und mögliche Beratungsthemen zu erarbeiten – zum Beispiel den nächsten Schritt in der beruflichen Laufbahn zu definieren.

  4. Kann man auch ganz vertraulich mit dir sprechen?

    Ja, das Angebot ist absolut vertraulich.

  5. Was gefällt dir am meisten an der Arbeit mit Jugendlichen?

    Ich lerne gerne neue Menschen kennen und habe Freude an meiner Arbeit. Besonders schätze ich die Offenheit und den Humor der Jugendlichen – und natürlich freue ich mich, wenn ich helfen kann. Mir gefällt auch meine neutrale Rolle als Berater, da ich mich so voll und ganz auf die Jugendlichen konzentrieren kann.

  6. Hast du selbst in deiner Schulzeit schon gewusst, welchen Beruf du einmal machen willst?

    Ehrlich gesagt habe ich erst nach der Matura durch meinen Zivildienst entdeckt, dass ich im Sozialbereich arbeiten möchte. Das Jugendcoaching hätte ich damals selbst gut gebrauchen können – leider gab es dieses Angebot noch nicht.

  7. Welchen Tipp gibst du Schülerinnen, die sich wegen ihrer Zukunft unsicher fühlen?

    Mein Tipp: Holt euch Unterstützer:innen ins Boot und traut euch, über eure Anliegen zu sprechen. Alleine ist vieles oft schwieriger.

  8. Wenn du dich in drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das?

    Fair, ehrlich und humorvoll.



Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit – Danke Lukas!